|
|
|
|
| |
|
|
| |
Wie kam es, und wem
haben wir es zu verdanken, dass wir 1990 das 100 Jahrjubiläum
unserer Firma feiern durften? Dazu eine kleine Chronik:
Ernst Osbahr kam 1887 als Wandergeselle aus Schleswig-Holstein
in die Schweiz. Als gelernter Maler arbeitete er in leitender
Stellung in einem grossen Malergeschäft. Nach drei Jahren schon
gründete er seine erste eigene Firma. Die Schweiz wurde zu seiner
neuen Heimat. Seine Firma florierte. Darum baute er sich, damals
weitab von der Stadt, im Triemli ein 2-Familienhaus mit Werkstatt.
Kurz vor seinem Tod 1928 übergab Ernst Osbahr sein Geschäft
an seinen Sohn Arthur I. Mit viel Freude und Tatendrang baute
er den Betrieb weiter aus. Er nutzte die Gelegenheit und kaufte
ein alteingesessenes Geschäft dazu. Nun brauchte er nicht mehr
mit dem Handkarren die Malerutensilien herumzuschleppen wie
sein Vater, er konnte sich ein Auto leisten. Nicht für Plauschfahrten,
nein, um effizienter Arbeiten zu können.
Das von seinem Vater erbaute Haus musste wegen der Verbreiterung
der Birmensdorfer-strasse abgerissen werden. Gut beraten durch
einen Freund entschloss er sich zum Bauen. In zwei Etappen wurden
2 Mehrfamilienhäuser mit Werkstatt und Garagen erstellt. Inzwischen
war sein 1931 geborener Sohn Arthur der II in die Firma eingetreten.
Er absolvierte bei seinem Vater die Lehre. War einige Zeit zur
Weiterbildung in anderen Firmen und im Ausland tätig. Wieder
in Betrieb seines Vaters überliess dieser seinem Sohn die ganze
Geschäftsführung.
Am 1. Januar 1966 übergab Arthur der I das Ruder dem jungen,
vitalen Arthur dem II. Dieser ist im Gegensatz zu seinem Vater,
der in vielen Vereinen war, ein stiller Schaffer. Sein Geschäft
war gleichzeitig sein Hobby.
Arthur der II ist stolzer Vater von 2 Söhnen, Arthur der III
und Thomas.
Nun sind wir schon bei der 4. Generation angelangt. Am 1. Januar
1996 übergab Arthur der II sein geerbtes Ruder an seine beiden
Söhne weiter. Arthur der III ist dipl. Malermeister und Thomas
ist als kaufmännischer Leiter tätig, und bei Spezialeinsätzen
ist Thomas immer dabei. Der Seniorchef verfolgt mit grosser
Aufmerksamkeit, mit wieviel, Fachkenntnis und Elan das durch
die Beiden das Geschäft weitergeführt wird.
Die Kunden sind der neuen Leitung treu geblieben und viele neue
Kunden sind dazugekommen. Dafür möchten wir allen ganz herzlich
danken.
Wie sah es in Zürich damals aus?
Die politische Gemeinde bestand nur aus dem heutigem Kreis 1
mit rund 27`500 Einwohnern. Die erste Eingemeindung erfolgte
erst drei Jahre später. Hingegen schnaufte und stampfte das
Uetliberg-Bähnli schon seit 1875 auf den Kulm. Die Bergfahrt
kostete damals Fr. 2.-, verglichen mit heute sehr teuer. Dafür
konnte man in den Londoner und Pariser Bahnhöfen Billete nach
Uetliberg-Kulm lösen. Wollte das heute jemand versuchen, liefe
er Gefahr zur Beobachtung in eine Heilanstalt eingewiesen zu
werden.
1877 war der Zentralfriedhof Sihlfeld eröffnet. 1880 der öffentliche
Telefonverkehr aufgenommen worden.
1882 eröffnete die Gotthardbahn den Betrieb, in Zürich begnügte
man sich mit der ersten Rösslitramfahrt. (Tiefenbrunnen-Zentralfriedhof.
Bis 1900 in betrieb)
1887 brannte der alte Spital neben der Predigerkirche.
Um 1890 das Aktientheater am Obmannamt.
Wärend altes unterging, entstand neues, der Gründerzeit entsprechend.
Die heute wieder ausgeräumte grosse Bahnhofshalle, stand schon
seit 1871. 1877 war das Gebäude der Kreditanstalt am Paradeplatz
entstanden und 1894 fuhr die erste elektrische Strassenbahn.
So sah es damals um unser Gründungsjahr 1890 in Zürich aus.
|
|
| |
|
|
|
| Unsere
Visitenkarten im lauf der Zeit |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
|